22. Januar

Luthers nachweihnachtliche Lieder

Sonntag 22. Januar | 17:00 Uhr | St. Salvator-Kirche Hermsdorf

Zwei Weihnachtslieder und ein Epiphaniaslied. Die beiden nicht mehr im Gesangbuch stehenden Lieder auf die Meldodie des alten Hymnus „A solis ortus cardine“
(Zur Weihnachtszeit gehören auch die anderen beiden Weihnachtslieder, die im Dezemberkonzert dabei sind, sowie der Lobgesang des Simeon, der ins Novemberkonzert sortiert wurde)

Gelobet seist du Jesu Christ

Christum wir sollen loben schon

Was fürchtst du Feind, Herodes sehr

 

Vokale und instrumentale Kammermusik von Claudio Monteverdi, Johann Herrmann Schein und anderen Meistern des Frühbarock.

Ensemble für Alte Musik des Rutheneum Gera,
Leitung: Benjamin Stielau

 

Kontakt: Kreiskantor Every Zabel (036601-934744)

 

RückblickKonzert-Hermsdorf

Das Ensemble für Alte Musik des Rutheneums, das jährlich in variabler Besetzung verschiedene Projekte realisiert, befasst sich mit Kompositionen aus der Zeit zwischen 1500 und 1760. Die Besonderheit, dass in dieser Formation Schüler, Studenten und Lehrer aus dem Umfeld der Spezialklassen für Musik des Rutheneums Gera zusammen agieren, führt immer wieder zu sehr vielfältigen Programmen.

Zu erleben waren zum Beginn des Reformationsjubiläumsjahres 2017 am 22. Januar in der gut gefüllten Salvatorkirche zu Hermsdorf Johanna Frischko (Mezzosopran), Tom-Elias Taubert (Bass-Bariton), Lucas Biegel (Blockflöte) sowie Benjamin Stielau, der das Ensemble von Cembalo und Orgel aus leitete. Es erklangen Kompositionen in den unterschiedlichsten Besetzungen, darunter Werke der Komponistenjubilare Claudio Monteverdi (450. Geburtstag) und Georg Philipp Telemann (250. Todestag).

Luthers Weihnachtslied „Gelobet seist du“ wurde als kleines geistliches Konzert von Johann Herrmann Schein bedacht. Die beiden Lieder „Christum wir sollen loben schon“ und „Was fürchtst du Feind Herodes sehr“ wurden durch die Melodie nach dem alten Hymnus „A solis ortus cardine“ in einer Orgel-Variationen-Reihe von Nicolas de Grigny dargeboten.

Verdienten Zwischenapplaus sicherte sich der souveräne Lucas Biegel mit zwei virtuosen Sonaten für Blockflöte.